
Der Promptresonanzcheck
Dialogorientiertes Arbeiten mit großen Sprachmodellen.
Wenn du mit ChatGPT, Copilot, Langdock oder einer der anderen Plattformen arbeitest, sitzt du einem Gesprächsmodell gegenüber. Denk daran, und vieles wird einfacher. Was ich mit der Geometrie der Gesprächsführung für den Dialog zwischen Menschen entwickelt habe, habe ich auf die Interaktion mit großen Sprachmodellen übertragen. Das nenne ich dialogorientiertes Promoten. Seit 2023 begleite ich Mitarbeitende, Führungskräfte und Entscheider dabei, dieses Medium zu erschließen. Auf dieser Seite findest du, womit wir dabei arbeiten.
Vier Prinzipien des dialogorientierten Promptens.
Auf diesen vier Grundlagen arbeite ich dich und dein Team in die Arbeit mit großen Sprachmodellen ein. Ziel ist es, euch zu befähigen, selbstständig, individuell, flexibel und kreativ den eigenen digitalen Arbeitsplatz zu gestalten und eigenständig digitale Werkzeuge zu entwickeln, mit denen du Zeit, Geld und Nerven sparst.
Die Arbeit soll Spaß machen und lehrreich sein. Parallel dazu verbesserst du dein eigenes Sprachvermögen.

Mit Synchronisation zu
Interaktionen
Du und das Modell. Ihr
lernt euch kennen.
Wenn du mit einem neuen Kollegen anfängst zu arbeiten, klärt ihr zuerst, wer ihr seid, wie ihr kommuniziert und was ihr voneinander erwartet. Genau das passiert hier. Du gibst dem Modell ein linguistisches Profil von dir.
Deine Sprache, deine Aufgaben, deine Arbeitsweise. Das Modell stellt sich darauf ein. Und du lernst gleichzeitig, wie das Modell denkt, wie es antwortet, wo es stark ist und wo du nachsteuern musst.

Kalibrieren zum Kommunizieren
Jede Ausgabe ist ein Näherungswert.
Ein großes Sprachmodell antwortet immer. Die Frage ist, ob die Antwort das trifft, was du wirklich brauchst.
Kalibrieren heißt, du prüfst die Ausgabe, gibst Rückmeldung und steuerst nach. Das kennst du aus jedem guten Gespräch: du hörst, was jemand sagt, und fragst nach, ob du es richtig verstanden hast.
Hier tust du das umgekehrt. Du gibst dem Modell zu verstehen, ob es dich richtig verstanden hat. Mit jeder Rückmeldung wird die Zusammenarbeit präziser.

Reverse Prompting
Das Modell fragt, du antwortest
Die meisten stellen dem Modell Fragen. Beim Reverse Prompting drehst du das um. Du gibst dem Modell eine Aufgabe und lässt es die Fragen stellen, die es braucht, um diese Aufgabe gut zu erledigen.
Nach deiner ersten Eingabe lohnt es sich zum Beispiel, Folgendes einzugeben: Was sind die wichtigsten Fragen, die ich dir beantworten muss, damit du diese Aufgabe für mich erledigen kannst?

Iteration
Horizontal und vertikal prompten
Die erste Ausgabe ist vergleichbar mit dem First Draft eines Briefes, einer E-Mail, einer Kurznachricht oder einer Auswertung. Du schaust dir das Ergebnis an und steuerst nach. Es kann sogar sein, dass du versehentlich zu früh die Enter-Taste gedrückt hast und die Ausgabe siehst, bevor deine Eingabe beendet war. Dann gehst du zurück in den ersten Eingabeblock, korrigierst und löst die Eingabe erneut aus. Auf den meisten Oberflächen kannst du beim Iterieren nicht nur nach unten nachschärfen — durch neue Eingaben, neue Rückfragen, neue Hinweise — sondern das auch horizontal tun und verschiedene Versionen nebeneinander anlegen.
Die Bestandsaufnahme
Wo steht ihr? Was braucht ihr? Womit fangen wir an?
Erstens das Mindset im Unternehmen
Wie viele Early Adopter gibt es, wie viele Mitmacher, wie viele Bedenkenträger? Alle diese Menschen wollen erreicht werden, und jeder braucht einen anderen Einstieg.
Zweitens die digitale Arbeitsweise
Wie sicher seid ihr im Umgang mit dem Computer? Wie vertraut ist euer Team mit Bildschirmteilen, Bildschirmausschnitten und den Grundlagen moderner digitaler Zusammenarbeit?
Drittens die technische Umgebung
Mit welcher Microsoft- oder Google-Umgebung arbeitet ihr? Welche Plattformen sind bereits im Einsatz, die sich mit ChatGPT, Claude oder Langdock integrieren lassen?
Ziele und Anwendungsfälle
Was soll am Ende besser, schneller oder einfacher gehen? Diese Frage steht am Anfang jeder guten Zusammenarbeit. Wir schauen gemeinsam, welche Aufgaben sich wiederholen, wo die meiste Zeit verloren geht und wo ein großes Sprachmodell den größten Unterschied macht.
Von der Bestandsaufnahme zum Überblick
Die Bestandsaufnahme zeigt, wo ihr steht. Der nächste Schritt ist ein Überblick über das, was verfügbar ist und was zu euch passt.
ChatGPT, Copilot, Claude, Gemini, DeepSeek, Mistral. Viele dieser Namen sind schon bekannt, manche werden täglich genutzt. Ihr bekommt euren Überblick. Und auf dieser Grundlage entscheiden wir gemeinsam, welche Modelle und Plattformen für euch in Frage kommen.
Das kann bedeuten, dass ihr für unterschiedliche Aufgabengebiete unterschiedliche Plattformen einsetzt. Und es kann bedeuten, dass einzelne Mitarbeitende mit mehreren Plattformen arbeiten, je nachdem, was sie tun und wie sie arbeiten.
Wenn das alles entschieden ist, dann geht's zum Onboarding

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Vom Überblick zum Onboarding
Ziel des Onboardings ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Ihr lernt, euren digitalen Arbeitsplatz selbst einzurichten, nach euren eigenen Bedürfnissen, ohne darauf warten zu müssen, dass jemand von außen eine Einstellung vornimmt. Das ist der größte Unterschied zu allem, was digitales Onboarding bisher bedeutet hat.
Ob in Microsoft Copilot, Langdock, Claude, ChatGPT oder einer anderen Plattform; wir arbeiten mit dem, was ihr gewählt habt.
Jede Sitzung beginnt dort, wo ihr gerade steht. Wir nehmen auf, was vorhanden ist, vertiefen das Wissen über Anwendungen und Case Studies und arbeiten uns von Sitzung zu Sitzung weiter.
Die Plattformen entwickeln sich schnell, deshalb geht es hier nicht darum, einzelne Features zu beschreiben, sondern darum, dass ihr den Grad an Autonomie erreicht, mit dem ihr selbstständig mit euren Modellen weiterarbeiten könnt.

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Digitales Performance Coaching
Dein Kommunikationssystem bekommt einen Boost.
Das ist das Ziel dieses Prozesses und es wirkt sich schnell aus, in Meetings, in E-Mails, in Verhandlungen, in jedem Gespräch deines Arbeitsalltags.
Ich coache dich. Und ich coache dich von Anfang an im Zusammenhang mit dem großen Sprachmodell. Im Wechselspiel zwischen dir und dem Modell lernst du dein eigenes Sprachsystem kennen. Wie du formulierst, wie du delegierst, wie du fragst, wo du präziser werden kannst. Das Modell gibt dir Rückmeldung, die kein Kollege und kein Vorgesetzter dir so geben kann.
Die meisten Menschen prompten linear. Sie weisen an. Was dabei noch wenig verbreitet ist, ist das Reverse Prompting. Rückfragen ins System zu stellen, im Dialog zu arbeiten statt im Befehlsmodus. Das ist der Kern dieses Coaching-Prozesses. Dein Sprach- und Verhaltenssystem wird kongruenter und der Situation angemessener.
